Erkenntnisse aus 2018

Erkenntnisse aus 2018

Zum Jahreswechsel habe ich mir Zeit für ein paar Dinge genommen, die ich eigentlich viel öfter tun sollte: Zeit mit meiner Familie verbringen, gute Bücher lesen, innehalten und reflektieren. Dabei kam ich auf einige Erkenntnisse. 

2018 ist wieder viel passiert. Der Abstand und die Ruhe zwischen den Jahren taten mir gut, die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten. Denn während ich im Jahr steckte, fühlte sich vieles zäh an. Das musste vielleicht auch so sein, denn um die neuen Herausforderungen in meinem Zukunftsprojekt meistern zu können, galt es für mich noch einige innere Kämpfe auszufechten. Meine Ausbildung zum Business-Coach kam da gerade recht. Warum habe ich Coaching nicht schon früher intensiver genutzt, um mit meinen Mustern und Blockaden aufzuräumen? Aber besser spät als nie. 

Das Leben ist ein fortwährendes Werden

Mein Berufsleben verändert sich weiter kontinuierlich. Oder: Kontinuierlich weiter. „Berufe werden in der festen Form von heute in der Zukunft gar nicht mehr existieren“, sagte neulich ein Futurist zu mir, als ich mir Feedback zu meinem Projekt abholte. Es gehe in der Zukunft der Arbeit mehr ums Werden, als um das Sein. Liquide Identitäten nannte das einmal jemand. Zu diesem Thema hielt ich im Sommer meinen TEDxTalk „How not to be replaced by a robot“.  Ich erinnere mich gut daran, wie ich früher auf meiner Couch saß und Binge-Watching in der TED-Mediathek machte. Nachdem ich ausstieg, traf ich immer häufiger auf Menschen, die selbst schon mal einen TED- oder TEDx-Talk gehalten hatten. Irgendwann flatterte die erste Anfrage in mein Postfach und in 2018 eben die zweite. Das hätte ich mir niemals träumen lassen!

2018 war sowieso das Jahr, in dem ich vieles zum zweiten Mal machte. Ich veröffentlichte zum Beispiel mein zweites Buch „Ich bin so frei – Raus aus dem Hamsterrad, rein in den richtigen Job“, ein Ratgeber für das berufliche Umsteigen. Das Thema bewegt aktuell viele Menschen. Das merke ich nicht nur anhand der vielen Rückmeldungen zum Buch, sondern auch in meinem aktuellen Projekt. 

Das aktuelle Projekt steht unter dem Thema „Jobs der Zukunft“. Es ist die zweite Runde des Job-Testens für mich. In diesem Projekt finde ich heraus, was in der Arbeitswelt auf uns zu kommt, wie es sich anfühlt in neuen Berufen zu arbeiten und was wir für Kompetenzen in Zukunft brauchen werden. Elf Berufe habe ich bis jetzt getestet und dabei wieder viele inspirierende Menschen getroffen. Das Projekt ist total spannend und auf einer ganz anderen Ebene herausfordernd. Das Umsteigen wird auf jeden Fall zur Regel statt zur Ausnahme werden. Alle weiteren Erkenntnisse gibt es in den nächsten Monaten hier im Blog. 

Es gibt auch Neues

Das Jahr 2018 hielt aber auch neue und überraschende Ereignisse für mich bereit. Mit Premium Speakers habe ich nun ein Zuhause in einer Redneragentur gefunden, worüber ich mich sehr freue. Ich habe mit zwei weiteren Partnern an meiner Seite ein Ausbildungskonzept der Zukunft entwickelt sowie ein philosophisches Angebot für Unternehmen. Beide Ideen werden dieses Jahr das Licht der Welt erblicken. Und last but not least habe ich etwas gewagt, das ich mir lange nicht hätte vorstellen können: Ich habe geheiratet. 

Meine drei wichtigsten Erkenntnisse in 2018

Im Rückblick ist also doch wieder viel passiert und ich habe viel gelernt.

„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren“, sagte einmal Winston Churchill. 

Nachdem ich im letzten Jahr viele Absagen kassierte, ist mir noch klarer, wie sehr es darauf ankommt, das eigene „Warum?“ beantworten zu können und an sich und seine „Vision“ zu glauben. Ablehnung gibt einem die Möglichkeit, sich zu hinterfragen, zu lernen und zu verbessern. Es gibt einem die Chance, kreativ zu werden und nach Wegen zu suchen, wie sich die Dinge doch umsetzen lassen. Auch, wenn die Herausforderungen groß sind, entscheidend ist die eigene Entschlossenheit.

„Um klar zu sehen, genügt oft eine Veränderung der Blickrichtung“, lautet ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry.

Diese Erfahrung teile ich sehr, seitdem ich in meiner Coaching-Ausbildung stecke. Ich habe mich mit der Unterstützung von verschiedenen Coaches sehr weiterentwickeln können, Muster und Blockaden gelöst und noch mehr Ruhe und Klarheit in mir selbst gefunden. Das tut gut!

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“, sagte Albert Einstein.

Und so heißt es in meinem Zukunftsprojekt auch: Umdenken! Ich habe zwar schon einmal dreißig Jobs getestet, aber vergleichbar sind die beiden Projekte nicht. Deswegen bedarf es neuer Methoden, Ansätze und Denkweisen. Dazu musste ich mich erst einmal von meinen Vorstellungen lösen, mich mit vielen Menschen austauschen und Erfahrungen machen, um Neues wachsen zu lassen. Gar nicht so einfach, aber auch klar, denn die Herausforderungen in der neuen Arbeitswelt lassen sich nicht mit einem alten Mindset lösen. Mehr dazu in Kürze im Blog!

In diesem Sinne: Alles Gute für 2019!

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