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Die heutige Folge ist eine ganz besondere, denn sie beantwortet viele Fragen rund um das Thema Komplexität des 21. Jahrhunderts und die Auswirkungen auf unsere Berufsorientierung. Wie war das damals in den 50er Jahren mit der Berufswahl und was hat sich seitdem verändert? Was hilft wirklich sich in dieser schnellen und komplexen Welt zurecht zu finden?

Früher waren handwerkliche Fertigkeiten wichtig, um einen bestimmten Beruf auszuüben. Die Frage war nie, ob es Spaß macht und ob man Erfüllung in ihm findet. Es war nur wichtig die Familie ernähren zu können und zu überleben. Heute haben wir in den westlichen Ländern zumindest den Luxus, dass diese Basis schon gegeben ist und wir uns der Erfüllung und Selbstverwirklichung widmen können. Aber frei sein bedeutet auch, sich entscheiden zu müssen und das ist in dieser komplexen Welt gar nicht so einfach. Und dann kommt auch noch der innere Sicherheitswachmann dazu, der sich nach Stabilität in seinem Leben sehnt.

Natalie Knapp meint: „Komplexität ist ein psychologisches Problem und Stabilität können wir nur durch ständige Veränderung erreichen. Wir müssen eine gewisse Akzeptanz entwickeln, nicht allmächtig sein zu können.“

Sie ist unser heutiger Gast bei „Mein nächster Job – Impulse für erfüllte und zukunftsfähige Karrieren“. Natalie Knapp ist Philosophin und Autorin und hat unter anderem die Bücher „Kompass neues Denken – Wie wir uns in einer unübersichtlichen Welt orientieren können“ und „Der Quantensprung des Denkens“ geschrieben.

In der dieser Folge gehen wir auf diese Themen ein:

  • Berufsorientierung früher vs. heute
  • Unterschied Komplexität und Kompliziertheit
  • Umgang mit Unsicherheit und psychologischen Problemen
  • Auswirkungen der Komplexität auf den Arbeitsmarkt
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