Mama, was ist ein Kondom? – Job 6: Fairstainability-Managerin 

Mama, was ist ein Kondom? – Job 6: Fairstainability-Managerin 

„Mama, was ist eigentlich ein Kondom?“, fragte ich meine Mutter vor 23 Jahren beim Mittagessen. Ich erinnere mich gut daran. Markus, ein Mitschüler von mir, hatte in der Schule erzählt, dass er auf dem Deich ein benutztes Kondom gefunden hätte. Und alle haben gelacht. Außer mir. „Das erzähle ich dir später“, antwortete meine Mutter nach einer betretenen Schweigeminute. Die Neugier verging mir bei ihrer Reaktion schlagartig. Um die Erklärung kam ich jetzt aber nicht mehr herum. Wie widerlich, dachte ich, während ich mich um einen abgeklärten Gesichtsausdruck bemühte. 

Neulich, als ich meiner Mutter am Telefon von meinem nächsten Job erzählte, musste ich erneut auf das Thema zu sprechen kommen. Weiterlesen

Geschichten erzählen in 3D – Oder, was macht eigentlich ein VR Experience Designer?

Geschichten erzählen in 3D – Oder, was macht eigentlich ein VR Experience Designer?

Ich weiß nicht, wem es noch so geht, aber die Worte „Virtual Reality“ kriege ich einfach nicht flüssig über die Lippen. Virtual Reality – virtuelle Realitäten. Bislang habe ich nur theoretische Erfahrungen mit VR gemacht. Auf meiner Liste meiner Zukunftsberufe darf ein Job im Bereich VR  trotz aller Sprachschwierigkeiten aber nicht fehlen, finde ich.

Über Jonathan, den ich für sein Buch „Junge Überflieger“ kennengelernt habe, bekomme ich den Kontakt zu Dr. Rolf Illenberger. Rolf ist Geschäftsführer von Viond, einem Münchner Startup, das eine Plattform für 360°/VR Experiences anbietet. Sie würden mein Projekt gern unterstützen, schreibt Rolf. Wir tauschen ein paar Mails aus und einigen uns auf einen spontanen Einsatz eineinhalb Wochen später. Weiterlesen

Was will eigentlich der Kunde? – Job 2 als Service Designerin.

Was will eigentlich der Kunde? – Job 2 als Service Designerin.

Matthias, einen der Gründer von Innovation Radicals, einer Innovationsberatung, treffe ich auf LinkedIn, virtuell. Er fragt mich, ob sich aus unserer jeweiligen Arbeit Anknüpfungspunkte ergeben würden. Wir schreiben hin und her, bis die InMails versanden, wie InMails es bei mir so oft tun. Ein halbes Jahr und eine neue Liebe später überlege ich, wie ich mir in Düsseldorf ein neues Netzwerk aufbauen kann. Weiterlesen

Data Scientist. Hätte ich in der Schule mal aufgepasst

Data Scientist. Hätte ich in der Schule mal aufgepasst

Ich vermute, dass mein neues Projekt etwas herausfordernder werden wird als mein erstes. Dieses Mal kommt zum Testen und Schreiben eine umfangreiche Recherche hinzu, Jobs mit Zukunft zu identifizieren und die zugehörigen Pioniere zu finden, die diese Jobs schon in irgendeiner Form ausführen. Viele Herangehensweisen kann ich aber übernehmen. Zum Beispiel mit einem einfachen Job in das Projekt zu starten.

Während ich 2014 vor einer KITA an der kindergesicherten Tür verzweifelte, betrete ich dieses Mal geübten und leichten Fußes das Büro der Firma ONE LOGIC in Passau. Wenn das mal kein Selbstläufer wird. ONE LOGIC betreibt Data Science und wird mich in den nächsten zwei Wochen zum Data Scientist ausbilden. Weiterlesen

Jetzt – Ein Blick in die Zukunft

Jetzt – Ein Blick in die Zukunft

Ein Jahr habe ich gebraucht, um nun in Passau zu sitzen und diesen Artikel schreiben zu können. Ein Jahr von dem Entschluss bis zum Umsetzungsstart. 2017 war also mein Transitjahr. Mein Flurjahr, in dem ich versucht habe, mein Vorhaben auf Weise A zu realisieren, und als die scheiterte, auf Weise B und als die scheiterte, auf Weise C und als die scheiterte, auf Weise D. Weiterlesen

Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit

Dreihunderteinundzwanzig Tage sind seit der Geburt des kleinen Mattis an meinem letzten Tag in meinem dreißigsten Job als Hebamme vergangen. Seitdem habe ich Elton John live in Leipzig gesehen, habe mein Buch geschrieben, einen TEDx-Talk gehalten, habe die erste meiner Freundinnen unter südafrikanischer Sonne heiraten sehen, habe an vier Orten gewohnt und jetzt einen neuen Lebensmittelpunkt in Brüssel gefunden. Ich habe fünf Monate im Europäischen Parlament gearbeitet,  habe die Attentate aus fünfhundert Metern Entfernung miterlebt, während mein Buch veröffentlicht wurde und im April auf Platz 35 der Wirtschaftsbestseller im Manager Magazin landete. Die Zeit vergeht. Weiterlesen

Und jetzt?

Ich hab´nen neuen Job, ich bin jetzt Autorin. Zumindest vorübergehend. Den Job anzunehmen, war ein großes Risiko für mich, denn ich hatte ihn zuvor ja nicht getestet. Trotzdem habe ich mich getraut und mich direkt nach dem dreißigsten Job auf die neue Aufgabe gestürzt. Das erwartete Loch, in das ich nach den ganzen Abenteuern zu fallen glaubte, konnte ich also mit reichlich Arbeit stopfen. Denn, oh Wunder, ein Buch schreibt sich nicht von alleine. Dabei habe ich in den letzten Wochen geheult, war frustriert, kurz darauf überglücklich. Es ist also wahr: Beim Schreiben durchlebt man alles ein zweites Mal. Weiterlesen