Lebensgeschichte

Wie Du Deine eigene Lebensgeschichte erfindest

Ich habe etwas getan, was ich nie mehr tun wollte: Die Kommentare unter Berichten über mich lesen. Seit meinem ersten Kontakt mit den zum Teil sehr negativen Kommentaren unter dem Spiegel-Online-Artikel über mein Projekt „30 Jobs in einem Jahr“, die mich damals in 2014 doch mitnahmen, lasse ich die Finger von der Kommentar-Spalte. 

Nach der Veröffentlichung meines Podcasts mit dem Motivationscoach Christian Bischoff hat meine Neugier gesiegt und ich habe die Kommentare unter dem Beitrag doch gelesen. Dank guter Netiquette auf Christians Seite durfte ich mich über viel positives Feedback freuen. Ein Kommentar stach mir besonders ins Auge:   Read More

Erkenntnisse aus 2018

Erkenntnisse aus 2018

Zum Jahreswechsel habe ich mir Zeit für ein paar Dinge genommen, die ich eigentlich viel öfter tun sollte: Zeit mit meiner Familie verbringen, gute Bücher lesen, innehalten und reflektieren. Dabei kam ich auf einige Erkenntnisse. 

2018 ist wieder viel passiert. Der Abstand und die Ruhe zwischen den Jahren taten mir gut, die Dinge in einem anderen Licht zu betrachten. Denn während ich im Jahr steckte, fühlte sich vieles zäh an. Das musste vielleicht auch so sein, denn um die neuen Herausforderungen in meinem Zukunftsprojekt meistern zu können, galt es für mich noch einige innere Kämpfe auszufechten. Meine Ausbildung zum Business-Coach kam da gerade recht. Warum habe ich Coaching nicht schon früher intensiver genutzt, um mit meinen Mustern und Blockaden aufzuräumen? Aber besser spät als nie.  Read More

FAQ Übersetzer für Leichte Sprache

Was ist ein Übersetzer für Leichte Sprache?

Leichte Sprache wird immer stärker nachgefragt. In meiner Rubrik FAQ beantworte ich euch dieses Mal eure Fragen rund um den neuen Beruf „Übersetzer für Leichte Sprache“. Ihr erfahrt unter anderem, warum Leichte Sprache wichtig ist und wie man in dieses Berufsfeld einsteigen kann.

Ihr fragt – ich antworte.

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„Ich bin so frei“ – Buchveröffentlichung

Ich bin nicht nur frei, sondern auch stolz. Und zwar auf mein zweites Buch, das heute das Licht der Welt erblickt. Wieder einmal ein Grund zum Feiern!

Geschrieben habe ich es gemeinsam mit dem wunderbaren Emilio Galli Zugaro, was alleine bereits als Kaufgrund zu werten ist. Kennen- und schätzen gelernt haben wir uns auf der sagenumwobenen brand eins Konferenz in 2016, zu der es reichlich Videomaterial rund um das Thema Wendepunkte gibt.

Auch optisch braucht es sich nicht zu verstecken: Walter Schönauer, der sich sonst um die Cover des Rolling Stone, der Platten von Herbert Grönemeyer oder der Bücher von Maxim Biller bemüht, hat dem Gemeinschaftswerk ein wenig seiner kostbaren Zeit gewidmet und einen gute Laune machenden Buchrücken gestaltet. Auch das dürfte ein Grund für  die kleine Investition sein.

Unsere PR-Agentin hat es treffend zusammengefasst: Inhaltlich ist es ein Buch für alle, die nicht aussteigen, sondern umsteigen wollen, die sich einbringen und in ihrem Job wachsen wollen. Es steckt voller Beispiele und eröffnet eine Vielzahl gangbarer Wege. Falls du auch zu den Menschen gehörst, die mit dem Gedanken spielen, ihren Job hinzuschmeißen, dann könnte dir das Buch helfen. Denn wer von sich aus den Job wechselt und zwar planvoll, handelt selbstbestimmt, erlebt einen Motivationsschub, verbessert seine Performance und ist am Ende glücklich und erfüllt.

Der Schlüssel zum beruflichen Glück ist nicht die Flucht vor einem Job, sondern das Finden des richtigen Jobs!

Wer darüber hinaus Fragen (oder Anmerkungen und Anregungen) zum Umsteigen, zur Berufsorientierung oder zu Berufen der Zukunft hat, darf sich immer gern per Mail (mail[at]jannikestoehr.com) oder in den Kommentaren melden!

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frei sein

Frei sein bedeutet, sich entscheiden zu müssen

Ein Fazit, vier Jahre später

Vor vier Jahren bin ich ausgestiegen. Ich würde gern sagen können, dass ich damals einfach so frei war. Den Mut für den Ausstieg fasste ich allerdings erst, als eine persönliche Krise mein Leben erschütterte und meinen bisherigen Lebensentwurf in Frage stellte.  Read More

Zukunftsjobs

Jetzt – Ein Blick auf die Zukunftsjobs

Ein Jahr habe ich gebraucht, um nun in Passau zu sitzen und diesen Artikel über mein Projekt der Zukunftsjobs schreiben zu können. Ein Jahr von dem Entschluss bis zum Umsetzungsstart. 2017 war also mein Transitjahr. Mein Flurjahr, in dem ich versucht habe, mein Vorhaben auf Weise A zu realisieren, und als die scheiterte, auf Weise B und als die scheiterte, auf Weise C und als die scheiterte, auf Weise D. Read More

Berufsberatung – Ein Teil meines Traumjobs

Dreihunderteinundzwanzig Tage sind seit der Geburt des kleinen Mattis an meinem letzten Tag in meinem dreißigsten Job als Hebamme vergangen. Seitdem habe ich Elton John live in Leipzig gesehen, habe mein Buch geschrieben und einen TEDx-Talk gehalten. Ich habe die erste meiner Freundinnen unter südafrikanischer Sonne heiraten sehen, habe mich viel mit Berufsberatung beschäftigt und an vier Orten gewohnt. Ich habe fünf Monate im Europäischen Parlament in Brüssel gearbeitet,  habe die Attentate aus fünfhundert Metern Entfernung miterlebt. Währenddessen wurde mein Buch veröffentlicht und landete im April auf Platz 35 der Wirtschaftsbestseller im Manager Magazin. Die Zeit vergeht. Read More

Autorin

Und jetzt? Jetzt bin ich Autorin.

Ich hab´nen neuen Job, ich bin jetzt Autorin. Zumindest vorübergehend. Den Job anzunehmen, war ein großes Risiko für mich, denn ich hatte ihn zuvor ja nicht getestet. Trotzdem habe ich mich getraut und mich direkt nach dem dreißigsten Job auf die neue Aufgabe gestürzt. Das erwartete Loch, in das ich nach den ganzen Abenteuern zu fallen glaubte, konnte ich also mit reichlich Arbeit stopfen. Denn, oh Wunder, ein Buch schreibt sich nicht von alleine. Dabei habe ich in den letzten Wochen geheult, war frustriert, kurz darauf überglücklich. Es ist also wahr: Beim Schreiben durchlebt man alles ein zweites Mal.

Ein paar Wochen werde ich noch als Autorin beschäftigt sein. Und danach? Fahre ich in den Urlaub. Das liegt mir. „Aber was ist denn nun bei der Traumjob-Suche herausgekommen? Hat sie ihren Traumjob gefunden?“, werdet ihr euch vielleicht fragen. Die Antwort lautet: Nein. Read More

Das war´s!

Im Endjahres-Blues befindlich zieht auch an mir das Jahr 2014 noch einmal vorbei. Was war, was ist und was kommen mag – ihr kennt das in den letzten Tagen eines Jahres.

2014 war für mich das Jahr der großen Gefühle. Sowohl richtige Höhen als auch richtige Tiefen waren dabei. Das erste Halbjahr verbrachte ich im Schatten einer schweren Zeit und dem Verlust eines mir sehr nahestehenden Menschen. In einem der Bücher, die ich in dieser Zeit über das Leben und Sterben las, hieß es sinngemäß „Menschen sterben, weil sie geboren werden “. Den Tod als Teil des Lebens zu akzeptieren fiel mir schwer. Read More